…Reisegeleit…

…ihr werdet es nicht glauben aber ich habe einen neuen Reisebegleiter… (und ja lieber Hendrik… der Heinrich darf auch noch mit….)

…tatsächlich befasst sich dieser Blogbeitrag diesmal nicht mit dem Reisen an sich, sondern mit meinem neuen Spielzeug… aber dieses wird eklatant meinen Blog beeinflussen…ganz einfach, weil es die Handyfotos ersetzt und mein Begleiter in der Jackentasche sein wird..

…die Rede ist von der wunderschöne…….. ja… ich muß gestehen, ich bin echt ziemlich verliebt in das Design….. Fujifilm X100F…

…das tolle ist, sie hat WLAN und ich ziehe mir die Bilder direkt in Lightroom auf dem IPad… zum Vergleich werde ich die Bilder für diesen Beitrag sowohl am Mac wie auch am IPad bearbeiten… ich bin gespannt…

…spannend ist dann zuerst einmal, dass mein Mac das RAW-Format der Fuji überhaupt nicht lesen kann… also erstmal Updaten und upwarten… sonst gibt es hier dann doch keinen Dateivergleich…

Lightroom CC App auf IPad

…schlußendlich entscheidet sich Lightroom dann doch dafür die Dateien zu lesen… geht doch…

…bearbeitet mit LR & Photoshop am Mac

…alles schön und gut… die Lichtverhältnisse werden aber nicht besser und jetzt begeistert mich mein neuer Begleiter erst richtig…

Lightroom CC App auf IPad

…und mit LR & PS am Mac…

…dann nähern wir uns Mordor… ich hab Angst…

Ipad:

Mac:

…und mein Bild des Tages…

IPad:

Mac:

…Alles in Allem kann ich wohl sagen, ich bin zufrieden mit dem neuen Spielzeug und Begleiter…

…klein und kompakt ist schon besser für unterwegs… der Rücken wird ja auch nicht jünger 😉

…klar ist man mit der Festbrennweite sehr eingeschränkt aber einen Tod muß man sterben…

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…Tapetenwechsel…

…ein letztes Mal Frühstück… ein letztes Mal Atlantik… ein letztes Mal abhängen unter der Palme… alles ein letztes Mal… ein letzter Überflug des Sauriers und ein letztes Mal Fassungslosigkeit über das verstopfte Klo und die Hinterlassenschaften die da sonst noch zu finden sind…

…der große Vogel ist schon in der Luft und auf dem Weg nach hier… mit neuen Pauschalurlaubern… wir werden ausgetauscht… das Personal wird die gleichen Witze machen und die gleichen Shows werden aufgeführt… Vitamine für die Anakonda… schon heute Abend nicht mehr für uns sondern für die Neuen in 1235… ein perfektes Schauspiel für den perfekten Karibiktraumurlaub von der Stange…

…Esmeralda hat erzählt man könne hier gut leben, wenn man Arbeit hat… man braucht nicht viel… manche haben eine Kuh oder eine Ziege… ein paar Hühner vielleicht… Kokosnüsse gibt es überall… und Fische…

…der Fischer in der Bucht versucht wieder sein Glück…

…neben unseren Hängematten wird ein riesiger Seestern „geschlachtet“… ein Einheimischer nimmt ihn aus, vermutlich um ihn später am Strand an die Touristen zu verkaufen… er tut mir ein wenig leid…

…unsere AI-Bändchen werden uns jäh vom Arm geschnitten als wir das Zimmer abgeben… nun gut… ein paar letzte Getränke und dann kommt der Bus…

…1,5 Stunden durch buntes Gewusel… Mopeds mit Beladung, dass man den Mund nicht mehr zu bekommt und Hupkonzerte vom Feinsten… Hupen heißt offenbar so etwas wie „Achtung, ich rase jetzt wie ein Geisteskranker an dir vorbei“… wir saugen die Eindrücke auf wie ein Schwamm…

…überall sitzen Menschen auf Plastikstühlen vor den kleinen bunten Hütten… viele verkaufen Kokosnüsse und Obst… oder auch mal ein Spanferkel…

…dann erreichen wir den Flughafen…

…Reisen heilt die Seele… es macht einen wieder ganz… relativiert viele Ansichten und gibt einem neue Blickwinkel… die letzten Minuten in der Hängematte haben mich daran erinnert… aber warum ist es so schwer sich diese Ganzheit im Alltag in Deutschland zu bewahren? Warum verliert man diese Leichtigkeit so schnell wieder?

Der Blick in diese wunderbare Bucht erinnert mich daran JA zum Leben zu sagen und sich nicht hinter Ängsten zu verstecken… unsere Erde ist so ein wunderschöner Ort… voll von Abenteuern die erlebt werden wollen…

…dann rollt der große Vogel Richtung Startbahn… ich fühle mich unwohl aber nun gut… was nützt das schon… wir heben ab und die Welt unter uns wird kleiner… hurtig werden Kopfhörer für 3,50 € und Decken für 5,90 € verkauft… ich habe zum Glück Rumpel und meine Tischdecke… ich weigere mich noch immer standhaft Socken anzuziehen, doch ich befürchte ich komme bald nicht mehr drum herum… an meinen Füßen klebt noch hartnäckiger Sand während draußen Turbulenzen mit dem Flugzeug tanzen… Götterdämmerung über dem Atlantik…

…und dann sind wir wieder da… es hat 11 Grad und allgemeine Ernüchterung macht sich breit… keine Palmen… kein türkisblaues Meer… ich bin müde und hungrig… die Zugfahrt wirkt surreal und ich habe garnicht das Gefühl wirklich hier zu sein…

…Morgen ist Montag und Arbeit… ich sitze zuhause und es regnet… ABER… nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und das hier ist erst Seite 1

…Achtsamkeit…

…morgen kommt ein Flugzeug… das wird dann hier gereinigt und aufgetankt und dann fliegt es mich nach Hause… Zeitsprung rückwärts… eine ganze Nacht und ein halber Tag in 10 Stunden…

…aber warum macht das den heutigen Tag schon anders… diesen „letzen“… wenn ich mich auf den gegenwärtigen Moment besinne ist alles genauso wie an den anderen Tagen hier auch…

…da stehen die Palmen… das rauscht das türkisblaue Meer… es sind morgens um acht schon 25 Grad und die Aussicht beim Kaffee trinken auf dem Balkon ist unfassbar schön…

…also tuen wir das… im Hier und Jetzt leben und noch einen wunderschönen Tag in der Karibik verbringen… schließlich reicht es auch morgen noch sich Gedanken über die Rückreise zu machen…

10:15 Uhr: …wir hängen… ja, ihr kennt das schon… wir auch…

…die Luft riecht nach Feuer und Gewitter… es ist sehr windig und im Riff kann man einen Einheimischen beim Fischen beobachten… in weiter Ferne zieht der Flugsaurier seine Kreise, auch er wird wohl fischen… entweder die Fische oder den Fischer…

…wir sind alle gleich und doch so verschieden… jeder für sich ganz anders in seiner eigenen Realität und niemand kann wissen wie sich die Realität des Anderen anfühlt… ich frage mich wie die Welt Derer ist, die hier leben… der Fischer… die Angestellten an der Bar… die Putzfrau, die Handtuchfrau, der Mann der den Boden wischt, Der der die Batterien im Rauchmelder kontrolliert, der Koch der jeden Abend hier seine Show macht… wie sieht sie aus die Welt in der diese Menschen leben, in einem Land geprägt von Tourismus und Armut… ich möchte gerne besser Spanisch sprechen um diese Fragen stellen zu können… um zu sprechen mit dem Fischer und dem Personal, dem Busfahrer und dem Wachmann am Rand des Hotelgeländes… aber ich kann es nicht…

…wir verlassen das Hotel und machen uns auf in den Ort… es geht „nur“ die kleine Kamera mit und das Handy trage ich sehr eng am Körper (weiter gehe ich da jetzt nicht drauf ein, nein nein)…

…wie der Zufall es will landen wir in einer Bar deren Besitzerin 25 Jahre in Deutschland gelebt hat… und so komme ich doch noch dazu mich über das „wirkliche“ Leben in diesem Land zu unterhalten… unendlich dankbar dafür bin ich diesen wunderbaren Ort hier noch gefunden zu haben, am quasi letzten Tag…

…den „Biergarten“ Las Flores, ganz oben am Berg, abseits von Las Galeras…

…Esmeralda erzählt uns, dass sie aus Nicaragua kommt und 25 Jahre in Deutschland gelebt hat… wie sie hier her kam und wie das Leben sich hier so gestaltet… es ist interessant und wir haben viele viele Fragen…

…ihr Hund begleitet uns noch ein Stück die Straße hinunter…

…wir laufen zurück bis in den Ort… die Sonne knallt vom Himmel und Schatten ist eine Seltenheit… um so glücklicher sind wir, dass das Bier in der nächstbesten Bar eiskalt ist…

…und es gibt Dinge die einen wirklich erstaunen hier…

…eine ganze Weile sitzen wir in der Bar und beobachten das bunte Treiben…

…hier kommt kein Gefühl der Unsicherheit auf, auch wenn überall davor gewarnt wird die Hotels zu verlassen… die Einheimischen sind durchweg freundlich, lustig und interessiert an den „Besuchern“… natürlich testen wir nicht was passiert, wenn man nachts allein durch dunkle Gassen läuft… aber WO macht man das schon?

…der Rückweg führt uns am Strand entlang und zu unserem Bedauern ist auch dort eine Bar…

…der Abend endet in der Strandbar des Hotels… und was soll ich sagen? …wir sind die Letzten…

…Jurassic Park…

…immer noch hat keiner die Palmen und das Meer abgebaut als wir morgens wach werden… und immer noch erstaunt mich das… das Frühstück erstaunt mich nicht… wie immer gibt es für mich… Kartoffelschnipsel und Omelette…

…dennoch kann ich diesen morgen nicht damit verbringen mich schon wieder nur unter die Palme zu hängen… ich brauch mal ein anderes Bild vor Augen… also machen wir uns auf in Richtung Urwald…

…wirklich weit kommen wir aber nicht… mein Kreislauf findet das Wetter doof und die meisten Grundstücke sind abgesperrt bzw. Straßen (oder was die hier so Strassen nennen enden an einem Haus… vielleicht versuchen wir es später mal in die andere Richtung…

…auf dem Rückweg werden wir von einem Flugsaurier in Augenschein genommen… wir hoffen, er hat schon gegessen… über uns kreist ein Fregattenvogel, der mit seiner Flügelspannweite von über 2 Metern und seinem geteilten Schwanz tatsächlich an Jurassik Park erinnert… wenn ich dieses Monstrum dort oben kreisen sehe und mir vorstelle, dass die Fledermäuse hier Spannweiten von bis 3 Meter haben wird mir etwas anders…

…beim Zwischenstopp in der Strandbar werden unsere Sachen jedenfalls gut bewacht… wir sind begeistert…

…und dann ist da dieses kleine dominikanische Mädchen, vielleicht drei oder vier Jahre alt, welches uns lächelnd begrüßt während es mit seinen zwei Welpen über den Strand tobt… wir sind schon wieder begeistert… ❤

…nicht begeistern hingegen kann mich die Tatsache, dass Pauschalurlauber oft einfach doof sind… was ist so schwer daran, wenn auf jeder Toilette im ganzen Land ein Schild steht, dass man das Toilettenpapier NICHT in die Toilette schmeißen darf, sich da auch dran zu halten??? Ja das ist komisch und in Chile mussten wir uns auch erst einmal daran gewöhnen ABER das einfach zu ignorieren, weil das Hotel ja Jemanden hat, der den durch Papier verstopften Abfluss wieder frei macht ist so ziemlich das Letzte…

…wieder gibt es Wein aus Sektgläsern… diese sind zur Feier des Tages sogar aus Plastik… kann man mal machen… muß man aber nicht…

…Spinne am Morgen…

…vertreibt Kummer und Sorgen… oder auch mich… zumindest, wenn diese so um die 10 cm misst und definitiv die Größte ist, die ich je frei lebend gesehen habe…

…wach bin ich jetzt jedenfalls und zu meinem Erstaunen gibt es zum Frühstück einen Wolkenbruch und Alienbrut…

…die Spinne hängt immer noch in Lauererstellung an der Decke als wir zurück kommen und dem Schrei über den Flur nach zu urteilen hat auch das kleines Mädchen sie entdeckt… oder umgekehrt!?!?

10:15 Uhr – wir hängen wieder… also unter der Palme in der hängenden Matte… hinter uns thront noch die große schwarze Regenwolke aber vor uns ist alles gut…

….es gibt grüne Pilze die im Meer wachsen und bunte Vögel die mit einem Verstecken hinter Baumstämmen spielen und die Geckos ändern die Farbe wie Chameleons… wahrlich ist hier Vieles als wäre es nicht von dieser Welt… von der uns bekannten jedenfalls… und wenn wir uns heute hier so fühlen, wie mögen sich die Menschen gefühlt haben die vor 500 Jahren über den Atlantik mit einem Schiff hier her kamen… die so etwas nicht mal in ihren kühnsten Phantasien sich hätten ausmahlen können… nachts leuchtende Tiere im Wasser… fliegende Fische… Fledermäuse mit bis zu 3 Metern Flügelspannweite… Kokosnüsse, Bananen, Palmen usw…

…im Wasser werde ich von einen ziemlich großen Schwarm Fische neugierig beäugt und angestupst… man muß ja nachsehen was dieses komische weiße Ding ist was da mitten im Meer rum steht… theoretisch könnte man sein Abendessen hier im Riff mit der Hand fangen aber ich lasse die lustigen Gesellen lieber ihrer Wege ziehen…

…keine Fische findet man im Übrigen hier:

…die andere Seite der All-In-Medaille… aber zum Glück für uns nur auf dem Weg zur Bar oder Toilette real… ansonsten kann man das ein bisschen abseits ganz gut ignorieren… nicht ignorieren kann man, wenn man auf der Toilette zugeschwallt wird, wie schrecklich doch Salzwasser in den Haaren sei… nun gut… ich tendiere da zu Bier… innerliche Anwendung selbstverständlich…

…praktische Baumsteckdosen gibt es hier auch…

…natürlich Spitzwasser geschützt… IP -3 oder so…

…die Sonne ist weg… die Mücken sind da und wir lassen uns heute nochmal flambieren…

…also gleich… erstmal nen Wein aus Sektgläsern… nun gut… Was das angeht ist es etwas seltsam hier… allemal besser als die Plastikbecher…

…und zu Guter letzt gibt es noch Leuchtplankton, Sternschnuppen und hoffentlich gut gewordenen Nachtaufnahmen der Bucht hier… leider keine Milchstraße in Sicht…

…dafür ist der große Wagen ist umgefallen und es gibt Vitamine für die Anakonda… wir sind die letzten in der Bar…

…wenn ich groß bin werde ich Reisehängematte…

…die Mücke ist tot… es lebe die Mücke… aber nicht mehr in unserem Zimmer… also nehmen wir doch wieder die Klimaanlage in Betrieb…

…der Souvenirladen im Hotel erstaunt mich etwas…

…aber nun gut… das ist ja nicht unser Problem… unser Problem ist eher ein anderes… die Hängematten sind besetzt…

…und was vor zwei Minuten noch als Scherz gedacht war passiert dann wirklich… Fotoshooting in unserer Hängematte…

…zum Glück verschwinden die aber auch schnell wieder und ich verschwinde ins Meer… das Wasser ist herrlich und glasklar… lustig aussehende Fische begleiten einen während man sich ein wenig treiben lässt… sich und seine Gedanken… das Leben ist das was man daraus macht… seine eigene Entscheidung… Tag für Tag für Tags und in jedem Moment aufs Neue… ich z.B. ich bin in einem All-Inclusive Pauschalurlaub… ich kann mich dafür entscheiden zwischen all den Anderen am Hotelstrand auf der Liege zu liegen oder aber in meiner Hängematte links ums Eck unter der Palme… da wo sich höchstens mal die Angestellten in den Schatten setzen und ihre Pause machen… da wo man ungestört ist und man das Gefühl hat allein auf dieser Insel zu sein… immer noch in annehmbarer Entfernung zur Beachbar und sogar noch im Wifi… ich behaupte mal… besser hätten wir es in der kürze der Zeit wohl kaum machen können…

…aber genug der Gedanken… die Mittagssonne hat meine Hängematte erreicht… es ist Zeit die Palme zu wechseln…

…also solltet ihr uns vermissen… wir hängen genau HIER:

…und über uns kreisen schon die Geier…

…nichts desto trotz habe ich den Eindruck, den Mitarbeitern des Hotels gefällt, dass wir lieber ein Stück weg in den Hängematten dieses wunderschöne Landschaft und das Meer genießen statt wie die Anderen im Getümmel von Ablenkungen zu versinken… jedenfalls begrüßen Sie es sehr begeistert, wenn wir ankommen und uns unter eine der Pausepalmen hängen…

…wir haben übrigens ein neues Haustier… ❤

…und Mama Juana…

…am Strand in der Nacht entdecken wir dann etwas ganz wunderbares… zuerst vermuten wir es wäre ein Glühwürmchen oder sowas ins Wasser gefallen… aber nein… es ist irgend etwas anderes… was, das erkennen wir aber nicht… den jedes Mal, wenn wir die Stelle anleuchten wo eben noch das vermeintliche Glühwürmchen war, ist dort nur Sand… wie dem auch sei… es ist unbeschreiblich Nachts an einem leuchtenden Karibikstrand zu sitzen und ein Glas Wein zu trinken…

…Las Galeras…

…in der Nacht donnert ein Wolkenbruch über uns nieder was die Luft am Morgen wunderbar klar und frisch erscheinen lässt… die Wellen auf dem Atlantik sind hoch heute im Gegensatz zu gestern und ein paar Wolken ziehen über den Himmel… wir beschließen uns heute den kleinen Ort Las Galeras anzuschauen, der fußläufig über den Strand erreichbar ist…

…durch den Regen heute Nacht ist es allerdings um halb zehn schon furchtbar schwül, was meinem Kreislauf merklich zu schaffen macht…

…nur ganz kleines Kameraequipment nehmen wir zu unserem ersten Besuch mit… die Kriminalität hier soll ja sehr hoch sein… also schauen wir uns das Ganze zuerst einmal an…

…auch den örtlichen Supermercado nehmen wir unter die Lupe… und siehe da… Mama Juana… und Zigarren…

…überfallen hat uns übrigens keiner… ganz im Gegenteil… es waren alle sehr freundlich…

…der menschenleere Strand auf dem Weg nach Las Galeras ist echt unglaublich… eine ganze Weile sitzen wir dort und schauen aufs Meer…

…zurück im Hotel müssen wir erstmal unseren Flüssigkeitshaushalt auffüllen und während wir in der Strandbar sitzen zieht binnen Minuten über dem Meer ein Sturm auf…

…die Menschen rennen ihren Luftmatratzen hinterher und flüchten vom Strand…

…wir essen Sandwiches und warten erst einmal ab was da noch kommt…

…offenbar kommt aber nichts…

…das Wetter beruhigt sich ein wenig und dann erfüllt sich mir ein Lebenstraum…

…Mittagsschlaf in einer Hängematte unter einer Palme am Karibikstrand… ich könnt ausflippen… soooo sooooo toll! ❤

Reisehängematten jedenfalls kann ich sehr empfehlen!!! Ich liebe meine jetzt schon sehr sehr… einfach montiert, leicht, mini Packmaß, unkompliziert wieder einzupacken… perfekt quasi… also wenn man Hängematten liebt so wie ich es tue…

…wir gehen dann mal noch den Sonnenuntergang fangen…

…ich bin wirklich immer wieder platt… es sieht hier tatsächlich überall so aus, wie auf all den Postkarten und Fototapeten… nur mit einem Unterschied… man steht wirklich mitten drin… und es fühlt sich garnicht fremd an… nicht unwirklich… nicht wie am anderen Ende der Welt…

…mal wieder werden all meine Zweifel nicht bestätigt… man wird nicht von tropischen Monstern gefressen und auch nicht von Riesenspinnen… man fällt nicht über den Rand der Welt und was noch viel erstaunlicher ist… diesen Ort hier gibt es wirklich… und man kann hin reisen… es ist kein Märchen was jemand erfunden hat und auch keine Hollywood Kulisse… nein… es ist echt echt…

…aber dann passiert es doch… ich werde hinterrücks überfallen… eine Mücke schleicht sich an und sticht mir in den Arm… ich bin entsetzt und wütend… leider bekomme ich sie erst am nächsten morgen zu fassen und schnell klebt mein ausgesaugtes Blut an meinen Händen…….

…Jetlag…

…um fünf reisen die Nachbarn ab… das ist schön! Also schön, weil sie ja dann jetzt weg sind und nie wieder einen solchen Radau um die Uhrzeit machen können… ich hingegen bin jetzt hellwach… es dämmert gerade und ich fühle mich wie von der Dampfwalze überfahren… aber schlafen kann ich nicht… ich sitze auf dem Balkon und starre aufs Meer und möchte weinen… weinen weil ich einfach nicht fassen kann wie wunderschön es hier ist und weil ich hier sitzen darf und alles noch schläft und ich die frische, kühle Luft hier an diesem Ort genießen darf während ich den Wellen zuhören… wir sind wahrlich im Paradis!

…das Frühstück erinnert an Chile… Wurst und Käse scheint exakt der Selbe zu sein und auch die Brötchen schmecken gleich… schon lustig…

…unsere Stelle am Strand haben wir schnell gefunden… ich kann es kaum erwarten ins Wasser zu springen aber zuerst müssen wir uns noch irgendwelche Infos der Reiseleitung anhören… zum Glück fasst der sich kurz und wir kommen schnell ans/ins Wasser…

…es ist wirklich zu schön um wahr zu sein hier… die Palmblätter führen hoch über unseren Köpfen lustige Tänzchen auf während wir am Cocktail nippen…

…Im Nachmittag sind wir so erledigt, dass wir doch tatsächlich einen Mittagsschlaf brauchen… ok… das ein oder andere ermüdende Getränk könnte vielleicht auch dazu beigetragen haben…

…das beste aber ist, als ich wach werde sind all die Palmen und der Strand und das Meer tatsächlich immer noch da… der Wahnsinn…

…Insekten (welcher Art auch immer) gibt es hier erstaunlich wenige… was ich bei diesem Klima eigentlich anders erwartet hatte…

…ich begrüße das allerdings sehr…

…wir wandern ein wenig den Nachbarstrand entlang bevor wir essen und den Tag ausklingen lassen…

…das dominikanische Nationalgetränk ist Mamajuana, einer Mischung aus Rotwein, Rum, Honig und verschiedenen Hölzern und Kräutern… ich überlege noch wie mir das gefällt… oder schmeckt… oder auch nicht… eher nicht…

…dann doch besser Rotwein…

¡Hola Hola!

…Filme im Flieger muß man extra zahlen… Musik auch usw usw… das Entertainment Packet ist für schlappe 9,99 € zu haben… das finde ich etwas traurig aber nun gut… so hatte ich das bei Sun Express auch irgendwie erwartet…

…zum Glück habe ich am Morgen noch Hörbücher aufs Handy geladen…

…und dann hebt er ab der große Vogel…

…mein Kopf dröhnt und ich habe Hunger… ansonsten gestaltet sich fliegen heute recht angenehm wie ich finde… aber wir haben auch noch eine ganze Weile vor uns… -63 Grad Außentemperatur… meine Güte… dafür hat sich, Rückenwind sei Dank, die Flugzeit auf 9 Stunden verkürzt…

…tagsüber den Atlantik zu überfliegen ist in der Tat auch mehr als langweilig… unten ist es blau und oben weiß-diesig… nun ja… zumindest das Essen war annehmbar und wir sind satt… Wein kostet, wie erwartet, auch extra…

…bei 777 km/h und 2444 zurückgelegten Kilometern gönnen wir uns aber dann doch einen… La Baume allerdings gibt es nicht…

…es ist schon ein komisches Gefühl schon wieder über den großen Teich zu fliegen… grinsend blättere ich durch die unzähligen Fotos von Chile auf meinem Handy…

…vielleicht darf ich ja nächstes Jahr noch einmal dieses wunderbare Land bereisen…

…aber erstmal müssen wir den Flug durch das Bermuda Dreieck jetzt gleich überstehen ohne im Nichts zu verschwinden… wobei… vielleicht ist es dort ja auch ganz schön… wer weiß… kam ja noch keiner zurück um davon zu berichten…

…ach ja… ich soll schreiben *ich zank den Bo*…

…in der Tat steigt einem Wein über den Wolken offensichtlich etwas mehr zu Kopfe… ich werde es mit Schlafen versuchen…

…185 km/h Rückenwind und wir fliegen sehr sehr geschwind… mit 1048 km/h… gleich überholen wir uns selber… die Dämmerung sitzt uns im Nacken aber noch ist es hell um 23:34 Uhr auf meinem Handy… welches im Flugmodus wohl nicht die Zeitzonen wechselt… der Vogel verliert langsam an Höhe was meinen Magen etwas rebellieren lässt… dennoch bin ich froh in einer Stunde wieder Boden unter den Füßen zu haben…

…die Wattewolken unter uns tauchen nun doch langsam ins Dämmerlicht und malen die wunderschönsten Regenbögen in die Luft… leider sind diese auch im Bruchteil einer Sekunde wieder verschwunden…

…das Lichtspiel im Landeanflug auf Samana ist unglaublich… am Boden ist es bereits dunkel und für uns scheint die Sonne…

…und dann haben wir wieder festen Boden unter den Rädern… wir sind das einzige Flugzeug hier landet und so geht die Zollkontrolle schnell… der Zollbeamte (oder wie auch immer man die hier nennt) macht nette Komplimente und lässt mich problemlos passieren…

…zu meinem Erstaunen gibt es hier die Gleichen Raumfahrttoiletten wie in den Flughäfen in Chile…

…das Gewusel an den Koffern und die anschließende Verteilerei der Gäste auf die Busse hingegen nervt etwas… auch direkt beim Verladen der Koffer um Trinkgeld bedrängt zu werden löst jetzt keine Begeisterung bei mir aus…

…eingecheckt wird direkt im Bus… ok… wir sind gespannt auf alles Weitere… ich habe Hunger… und DURST…

…Scheinwerfer an Fahrzeugen sind hier entweder kaputt oder völlig verstellt… wozu braucht man die auch, wenn man eine Hupe hat… am Straßenrand sind überall kleine Läden und Bars und buntes Treiben…

…da wird dann auch mal eben eine ganze Tankstelle zur Partylocation erklärt und ca. 200 Leute jubeln und tanzen auf der geöffneten Tankstelle… oder der Mittelstreifen mal eben zur Außengastronomie erklär und mit Tischen und Stühlen zum Essen genutzt… überhaupt wird hier an jeder Ecke gefeiert und getanzt… Motorradfahren mit 2-3 Leuten ohne Helm ist hier wohl auch Standart… kann man ja mal machen… muß man aber nicht…

…nach 1,5 Stunden ziemlich nervenaufreibender Fahrt sind wir dann endlich endlich da… ICH HABE FERTIG ! !

…bis zum Strand und in die dazugehörige Bar schaffen wir es aber dann doch noch… Vollmond am Karibikstrand und die Füße ins Wasser stecken… der Tag könnte schlimmer enden…

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